Rotary-Kunstpreis

 

Konzept

Der Rotaryclub Rottweil vergibt im Zweijahresrhythmus einen Kunstpreis, der sich zum Ziel setzt, junge Künstler und Künstlerinnen in der Region Schwarzwald – Baar - Heuberg zu fördern.

Der Rotaryclub Rottweil vergibt im Zweijahresrhythmus einen Kunstpreis an junge Menschen, die im Bereich Bildende Kunst überdurchschnittliche Leistungen zeigen, sich ausbilden lassen und beruflich orientieren.

Die Kandidaten sollen in der Regel das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben. Der Preis besteht in einem Projektzuschuss.

Eine Ausstellung von Werken des Künstlers bzw. der Künstlerin in einem öffentlich zugängigen Raum (Rottweil, Oberndorf, Schramberg) ist vorgesehen.

Der Preis besteht aus einem Geldbetrag von 2.000,- €   Der Preis wird in der Region Schwarzwald – Baar – Heuberg, vorzugsweise im Bereich Rottweil, Oberndorf und Schramberg vergeben.
Jedes Mitglied kann dem Club einen Vorschlag
unterbreiten. Bewerbungen sind möglich.

Eine Jury entscheidet über die eingereichten Vorschläge und Bewerbungen.

Der Jury gehört der jeweilige Präsident an. Weitere Mitglieder des Clubs ergänzen die Jury. Die Jury kann Experten als Berater hinzuziehen, die nicht Mitglieder des Clubs sind. Diese sind nicht abstimmungsberechtigt. Die Entscheidung muss einstimmig erfolgen und ist nicht anfechtbar.

Die Preisverleihung findet öffentlich statt.

 

Rotary Kunstpreis 2016 geht an Katharina Siegel  

 

 Rotary-Kunstpreis 2014 geht an Katharina Schlipf

 

Rotary-Kunstpreis 2012 geht an den Medienkünstler Robert Hak aus Rottweil

Oberndorf. Der Rotaryclub Rottweil vergibt im Zweijahresrhythmus einen Kunstpreis an junge Menschen, die im Bereich Bildende Kunst überdurchschnittliche Leistungen zeigen. In diesem Jahr wurde Robert Hak aus Rottweil als Medien-Künstler ausgewählt. Der Preis, der als Projektzuschuss gedacht ist, wird heute um 19 Uhr im Oberndorfer Rathaus übergeben.

Begleitend dazu wird eine Ausstellung von Werken des Künstlers eröffnet. Die Begrüßung übernimmt Bürgermeister Hermann Acker. Der derzeitige Präsident des Rotaryclubs Rottweil, Markus Schellhorn, überreicht den Preis. Jürgen Knubben führt in das Werk Haks ein. Robert Hak arbeitet mit Videos, die meist interaktive Situationen schaffen. Die Betrachter nehmen so am künstlerischen Werk teil, werden selbst zu Mittätern und vollenden die Arbeit des Künstlers.
In einer Zeit weltweiter Kommunikation stehen diese und andere Arbeiten des Künstlers zeichenhaft für die Bedeutung und Gefahr technischen Fortschritts.

 

Rotary-Kunstpreis 2010 geht an Raphael Sbrzesny

Der Rotary Club Rottweil vergibt im Zweijahresrhythmus einen Kunstpreis, der sich zum Ziel setzt, junge Künstlerinnen und Künstler in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg zu fördern. Den erstmals ausgelobten Rotary-Kunst-Preis 2010 erhält Raphael Sbrzesny. Er ist Student an der Hochschule für Bildende Künste und der Musikhochschule in Stuttgart. Der Preis besteht in einem Projektzuschuss in Höhe von 2.000,- €. Die Preisübergabe findet am 10. Juni 2010 um 19 Uhr im Stadtmuseum des Schramberger Schlosses statt und ist mit einer Ausstellung und einem Konzert des Preisträgers verbunden.



Zur Begrüßung spricht Oberbürgermeister Dr. Zinell, die Preisübergabe und die Einführung in die Ausstellung wird vom derzeitigen Präsidenten des Rotary Club Rottweil, Jürgen Knubben, übernommen.
Von und mit Raphael Sbrzesny werden zwei Uraufführungen zu hören sein. Raphael Sbrzesny wurde von einer Jury aus mehreren Bewerbungen ausgewählt. Der junge Künstler besticht durch seine verschiedenen Talente. Zum Einen ist er ein mittlerweile gefragter Percussionsmusiker und Komponist, zum Anderen ist er bildender Künstler. Beide Bereiche kombiniert er auf eine sehr eindrucksvolle Weise.

Daher überraschen auch nicht die vielen Stipendien und Auszeichnungen, die er bereits in jungen Jahren erhalten hat. Zuletzt hat er auf der Biennale in Venedig für Furore gesorgt, als er auf einer Luftmatratze den Canal Grande durchquert und schließlich damit in den deutschen Pavillon gepaddelt ist.

Ein Performanceprojekt, mit dem Sbrzesny auf die Flüchtlingssituation an den europäischen Grenzen aufmerksam machen wollte.Jedes Jahr landen bekanntlich Tausende Afrikaner, teilweise in Schlauchbooten, an den italienischen Küsten. Die Luftmatratze als Schlauchbootersatz, der Canal Grande als Hindernis und der deutsche Pavillon als das kaum erreichbare Europa sind dabei die inhaltlichen Bezugspunkte.

In seiner Ausstellung im Stadtmuseum des Schramberger Schlosses zeigt der Künstler mit großem technischem Aufwand Videos seiner Performances, aber auch Zeichnungen und skulpturale Installationen.

 
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