Benefitzfahrt auf der Sauschwänzlebahn

 

Rotary Clubs der Region erlösen mit Benefizfahrt auf der Sauschwänzlebahn 13 400 Euro für Kampf gegen Polio „Diese Aktion war ein voller Erfolg“, freut sich Dr. Claus-Peter Fritz, Präsident des Rotary Clubs Tuttlingen. Auf seine und die Initiative des Donaueschinger Präsidentenkollegen Torsten Janwlecke haben die sieben Rotary Clubs der Region Anfang Mai eine Benefizfahrt auf der Blumberger Sauschwänzlebahn initiert.

Der Blumberger Bürgermeister Markus Keller hatte den Serviceclubs großzügig ein Kartenkontingent zur Verfügung gestellt, das sie vermarkten konnten. Dadurch und dank der Unterstützung von Sponsoren gelang es, eine Spendensumme von 13 400 Euro zu erlösen. Das Geld fließt in den weltweiten Kampf der Rotarier gegen Polio.

Dieser ist seit jeher ein Anliegen der Organisation Rotary. In nahezu allen Ländern ist es gelungen, auch dank der beträchtlichen Spendenmittel Rotarys die heimtückische Kinderlähmung auszurotten. Nur in einigen wenigen Ecken der Welt hält sich der Erreger noch. Daher war es für die Rotaryclubs Tuttlingen, Donaueschingen, VillingenSchwenningen, VS Mitte, Hohenkarpfen-Tuttlingen, Furtwangen-Triberg und Rottweil keine Frage, sich beim „End-Polio-Now“-Aktionstag zu engagieren.

Auf der „Sauschwänzlebahn“ dabei waren auch einige Mitglieder von PolioSelbsthilfegruppen, die den Einsatz der Rotarier würdigten. Robert Laschke, Governor des Distrikts 1930, verdeutlichte, dass die globale Rotary-Kampagne „PolioPlus“ zu einem Rückgang der Polio-Infektionen um 99 Prozent geführt habe und man das letzte Prozent noch unbedingt schaffen wolle.

Die gemeinsame Aktion in Blumberg hat dazu ein schönes Stück beigetragen. In Anbetracht der Kosten einer Impfdosis, die bei 60 Dollar-Cent liegen, hatte der Donaueschinger Clubpräsident Torsten Janwlecke kalkuliert, dass der Erlös der Sauschwänzle-Aktion ausreichen müsse, um mindestens 20 000 Kinder in armen Ländern vor der Kinderlähmung zu schützen. Diese Erwartung haben die Rotarier nun übertroffen: Ihre Spende ermöglicht es, rund 27 000 Kinder vorwiegend in Afrika und Asien, wo die Krankheit noch auftritt, gegen Kinderlähmung zu impfen. Initiator Claus-Peter Fritz ist hoch zufrieden: „Mit so viel haben wir nicht gerechnet.“ Auch Governor Laschke freut sich. Nicht nur über die Spendenhöhe, sondern auch über die gute Zusammenarbeit der regionalen Clubs. Ein Projekt in dieser Form hat es zuvor noch nicht gegeben.

 
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